News aus virtuellen Welten


11. August 2012

Logitech G600 MMO Gaming Mouse Test

Unsere Freunde von Game-Fokus.ch hatten die Möglichkeit die Logitech G600 MMO Gaming Mouse zu testen und haben uns den Bericht auch zur Verfügung gestellt.
Bevor hier nun also der Testbericht kommt, lasst Euch eines gesagt sein ; Die Maus funktioniert auch wunderbar für Secondlife 😉

Erster Eindruck
Die G600 kommt in einer „Standart Logitech Verpackung“ daher und sieht darum im Regal um einiges weniger spektakulär aus als die aktuelle Konkurrenz. Ist mir persönlich aber recht egal, alles was wirklich zählt, ist wie schnell die Maus aus der Verpackung befördert werden kann und das klappt recht gut und vor allem schnell. In der Packung ist neben dem Quickstart Manual und und der Maus nicht viel zu finden.Treiber lade ich mir gewohnheitsmässig sowieso lieber aus dem Internet als das ich die von einer beigelegten CD installiere, von dem her fehlt mir hier also gar nichts.

Die G600 macht auf den ersten Eindruck einen recht breiten Eindruck. Grosse Hände werden damit kein Problem haben, kleinere hingegen schon. Das Gewicht von 133 Gramm (ohne Schnur) ist mir persönlich ein wenig zu leicht, ich habe halt lieber schwerere Mäuse in der Hand  was aber ganz bestimmt reine Geschmacksache ist und nicht grundsätzlich ein Argument gegen die G600 ist.

Die DREI Haupttasten auf der oberen Seite vermitteln ein gutes Klick-Gefühl und das Rad, dass auch als Maustaste fungieren kann ist von gewohnt guter Logitech Qualität. Die MMO Tasten auf der linken Seite sind leicht abgewinkelt und mit dem Daumen sehr gut zu erreichen. Ob die Tastenanordnung der 12 wichtigen MMO Tasten funktionsbezogen sind, wird sich bei unserem Spiele Test dann noch herausstellen. Auf den ersten Blick sind die Tasten am richtigen Ort und machen durch die abgewinkelten Position den Eindruck als könnte das Ganze mit den vielen Daumentasten recht gut funktionieren. Die Daumentasten vermitteln allerdings nicht das gleich „crispy“ Klickgefühl wie die Haupttasten. Positiv ist hier zu vermerken das die MMO Tasten individuell beleuchtet werden können, aber dazu später mehr.
Das matt-schwarze (oder weisse), ganz leicht aufgeraute Finish verleiht der G600 einen edlen Eindruck und wird sich auf jedem Gaming Tisch auch optisch einwandfrei integrieren. Auf der rechten Seite befindet sich eine gummierte Auflage für den kleinen Finger was die Maus recht griffig und sicher zu führen macht. Die Schnur der G600 ist nicht aus dem gewohnten „Office-Draht“, sondern wurde mit einer „stoffigen“ Faser überzeugen und macht einen extrem widerstandsfähigen Eindruck. Der Klettverschluss am Kabel hilft einem zudem die Maus für die nächste Lan-Party ohne Kabelsalat zum Einsatzort zu befördern.

Ehrlich gesagt bin ich überrascht wie gut sich die Maus für den relativ günstigen Preis anfühlt. Ich hätte erwartet das Logitech zu diesem Preis weniger Qualität liefert und bin diesbezüglich sehr positiv überrascht.
Die Verarbeitung der G600 ist top und für den relativ günstigen Preis von CHF. 99.00 bekommt man eine Maus die neben den umfangreichen MMO Funktion einen recht wertigen ersten Eindruck hinterlässt.

Software
Wie immer gilt auch bei der G600; Computerperipherie ist nur was wert, wenn die Software dazu stimmt. Erfreulicherweise hat Logitech als Treiber nicht die allseits bekannte und für Office-Mäuse bewährte SetPoint Applikation als Treiber für die G600 vorgesehen, sondern integriert die MMO Maus in den bestehenden Gaming-Treiber den ich schon von meiner G13 und G110 Tastatur plus meinem G930 Headset kenne. Durch diesen Test wurde ich dann auch dazu gezwungen wieder einmal eine neue Version der Software zu installieren, was sich als massiver Vorteil herausstellte. Die alte Version der Gaming-Software von Logitech funktionierte zwar einwandfrei, aber die Übersichtlichkeit war doch nicht so das Wahre. Das hat sich mit der aktuellen Verison 8.30.86 geändert und die Bedienung aller Komponenten die durch die Gaming-Software von Logitech unterstützt werden, geniessen nun eine konstistente Bedienung. Die alten Profile werden beim Update übrigens automatisch importiert, so das man sich keine Sorgen um die hart-erarbeitenden bestehenden Profile machen muss.

Neue Profile erstellt man mit einem Klick auf das grosse Plus, dananch wird einem folgendes Fenster präsentiert, das eigentlich mehr oder weniger selbsterklärend ist.

Ich erstelle mir für meine Logitech Gaming-Hardware übrigens immer ein „Default-Profile“ das ich dazu benütze neue Profile zu erstellen. Dieses Profil wähle ich dann mit „Aus vorhandenem Profil kopieren“ und erspare mir so die Konfiguration der Tasten die ich in allen Spielen sowieso immer am gleichen Ort habe (beim G13 z.Bsp. W, A, S D). Das Spiel das ich mir als erstes für die G600 einrichten will, heisst Diablo III und da dies mein erstes Profil für diese Maus ist, fange ich bei Null an. Nach der Eingabe der Programmdatei, erscheint dann auch prompt das richtige Icon für Diablo III und ich kann mich daran machen die Tasten zu belegen.

Die Belegung der MMO Tasten lasse ich mal gleich so wie sie sind, da Diablo III für die Wahl der Waffen sowieso die Ziffern Tasten benützt. Auch die rechte und die erste linke Maustaste lasse ich so wie sie ist, weil Diabolo III standartmässig auch diese Belegung benützt. Das Einzige was ich hier ändere ist die zweite rechte Maustaste die ich mit UMSCHALT belege das mit UMSCHALT mein Held die Waffen benützen kann, ohne das er sich vorwärts bewegt,

plus die G20 zur Heilung (Heiltrank) und die G18 für die Karte. Erfreulicherweise kann man in der neusten Version des Gaming-Treibers nun auch einen Namen zu der Funktion und demzufolge für die Tasten vergeben was ich als extrem hilfreuch empfinde, da ich den Treiber während meiner Gaming-Sessions jeweils geöffnet habe, damit ich sehe welche Funktion ich welcher Taste zugewiesen habe.

Die Befehle die ich der Maus zugewisen haben, erscheinen zudem auf der linken Seite im Kasten „BEFEHLE“ und können auch per Drag and Drop auf die jeweiligen Maustasten gelegt werden.

Wenn ich will das die G-Tasten auf der linken Seite je nach Spiel in einer anderen Farbe leuchten, muss ich noch auf die „Glühbirne“ klicken, im Kästchen links auf „Beleuchtungseinstellung nach Profil aktivieren“ anklicken und mir eine passende Farbe aussuchen. Der Sinn dieser Sache ist nicht nur das es hübsch ausschaut, sondern mir auch eine Bestätigung gibt das dass Profil richtig aktiviert wurde wenn ich das entsprechende Spiel zocke.

Zudem macht es Sinn die Profile jeweils automatisch auswählen zu lassen, so erspart man sich manuelles Umschalten zwischen den Spielen. Dazu muss man auf der ersten Seite (die mit dem Haus) die Automatische Spieleerkennung aktivieren.

Will man noch mehr konfigurieren, lässt einem der Logitech Treiber dazu genügend Spielraum. Man kann auf allen Tasten eine der folgenden Möglichkeiten nutzen :

  • (ein) Tastenanschlag
  • Mehrere Tasten
  • Textblock (einen beliebigen Text)
  • Mausfunktion (Linksklick, Rechtsklick, Doppelklick etc.)
  • Media (Wiedergabe, Pause, vorheriger Titel, etc.)
  • Sondertasten (Fenster schliessen, Desktop anzeigen, nächste Registerkarte im Browser, etc.)
  • Verknüpfung (eine beliebige Programmverknüpfung)
  • Funktion (Email, Browser, Media Player, etc.)
  • Audio (Lautsprecher stumm, Mikfrofon stumm, Mik-Pegel erhöhen, etc.)
  • Stimmen Avatare (wenn man ein Logitech Gamingheadset installiert hat)
  • Venrtilio Befehle

Alle Befehle lassen sich relativ einfach konfigurieren und auch wenn der Treiber bei mir (wahrscheinlich wegen den Hochauflösenden Bildern, die man auch deaktivieren kann) ab und an ein wenig träge ist, lässt die Software keine Wünsche offen und die Befehle sind mit ein paar Mausklicks auf die Tasten verteilt.

Alles in allem bin ich  sehr zufrieden mit der neuen Version der Logitech Gaming Software, auch weil ich nun meine ganze Logitech Gaming Hardware unter einer Applikation konfigurieren kann und mir immer die gleiche Bedienung geboten wird.

Hardware
Der Grund wieso die G600 als MMO Maus benamst wurde, ist der das auf der linken Seite der Maus zusätzliche 12 (zwölf!) Tasten angebracht sind, die man mit dem Daumen bedient. Ähnliche Mäuse gibt es von Razer oder Steelseries aber auch Logitech selber hat schon Mäuse mit mehreren Daumentasten hergestellt (z.Bsp. die G700). Ich persönlich blicke zwar immer noch nicht ganz durch wieso die Dauemtasten diese Mäuse zu MMO Mäusen machen, da die Tasten genau so gut für andere Spiele eingesetzt werden können. Nichtsdestotrotz sind die Daumentasten meistens (default) so konfiguriert, das die Nummerischen Tasten damit emuliert werden, was vor allem in MMO’s häufig benutzt wird um z.Bsp. verschiedene Waffen zu aktivieren. Die Daumentasten sind auf der G600 schräg angebracht, was es wesentlich einfacher macht, die richtige Tasten mit dem Daumen zu „erspüren“. Im direkten Vergleich mit der Razer Naga die ich mein Eigen nenne, muss ich sagen das Logitech hier in Bezug auf die Ergonomie bessere Arbeit geleistet hat und die Daumentasten zielsicherer erreicht werden können. Zudem können die Daumentasten wie oben schon erwähnt in allen Farben beleuchtet werden. Das sieht nicht nur cool aus, sondern hilft einem auch, auf einen Blick festzustellen ob das richtige Profile geladen worden ist. Ohne Konfiguration sind die Daumentasten so belegt das sie ohne Treiber auf MMO’s angepasst sind, was die G600 wahrscheinlich auch auf einem Mac oder einem Linux brauchbar machen….das habe ich aber nicht getestet, von dem her gebe ich dafür keine Gewähr.

Neben den 12 Daumentasten hat Logitech aber noch weiter studiert und der G600 eine dritte, bzw vierte (wenn man das Mausrad mitzählt) Klicktaste für den Ringfinger verpasst. Das ist ein wirklich genialer Schachzug der die Maus zwar bereiter macht, aber irgendwo muss man den Ringfinger ja sowieso hinlegen. Neben dem Effekt das die Maus damit sehr gut in der (grossen) Hand liegt, kann man diese Taste simultan zu den Daumentasten oder den primären Tasten nutzen. In Diabolo III hab ich auf diese Taste z.Bsp. die UMSCHALT-Funktion gelegt und nun kann mein Held die primäre Waffe auch nutzen ohne das er läuft. Die Ringfinger-Taste ist am Anfang zwar ein wenig gewohnheitsbedürftig, hat man den Bogen aber mal raus, fragt man sich wieso nicht alle Mäuse so eine Taste haben. Diese Taste ist übrigens dafür prädestiniert die sogenannte G-Shift Funktion zu nutzen. Mit dieser Funktion die vom Logitech Treiber zur Verfügung gestellt wird kann man dann jede Maustaste mit einer zweiten Funktion belegen.

Alles in allem findet man auf der G600 also 20 programmierbare Maustasten :

  • Drei Haupttasten
  • Zwölf Daumentasten
  • Ein klickbares Scrollrad, das sich auch zur Seite neigen lässt.
  • Profil- und DPI-Wechsel.
Von der Geschwindigkeit und der Reaktion der G600 kann ich nichts negatives vermelden. Die Maus reagiert genau so schnell und gut wie alle meine anderen Gaming-Mäuse auch. Wer sich für die Details interessiert, der konsultiere weiter unten die technischen Daten in denen dann ganz genau angegeben wird, wie schnell die Maus wirklich ist.

Die reibungsarmen Füsse lassen die Maus schnell über mein Gaming-Mauspad gleiten, aber auch hier bin ich mir nichts anderes gewohnt (vielleicht bin ich ja auch ein wenig verwöhnt). Die G600 liegt trotz ihres relativ leichten Gewichtes perfekt in der Hand und es macht echt Spass mit dieser Maus zu zocken. Die ganze G600 Hardware macht einen überaus professionellen Eindruck. Logitech hat hier ganze Arbeit geleistet und eine 100% – Gaming-Maus geliefert die auch Hardcore-Zocker befriedigen wird.

Im Einsatz

Für einen ersten Test habe ich die G600 für Diabolo III konfiguriert. Wie oben schon beschrieben lässt sich mit der Software schnell und einfach ein passendes Profil erstellen, was einem sicher hilft DAS AUCH WIRKLICH ZU MACHEN. Ich habe nämlich auch andere Gaming-Mäuse die in der Konfiguration so aufwändig sind, das ich im Endeffekt immer mit dem gleichen Profile zocke.

Meine Belegung für Diabolo III sieht so aus, das ich alles so gelassen habe wie es ist, ausser :

  • G20 ist bei mir die Heilung (Taste Q)
  • G18 ist die Karte (Taste M)
  • und die Ringfingertaste wurde mir UMSCHALT belegt

Der Aufwand für diese Konfiguration dauert beim ersten mal sicher ein wenig länger, aber alles in allem sollte man nicht mehr als 3 Minuten für diese Konfiguration benötigen. Der Mehrwert der G600 mit dieser Konfig ist aber erheblich. Nun kann ich Diabolo III wirklich mit nur einer Hand spielen und die Füsse getrost auf den Tisch legen, während dem ich mit der freien Hand genüsslich Koffein in mich reinschütte. Die G600 funktioniert mit Diabolo III so tadellos das ich das Spiel mit keiner anderen Maus mehr spiele möchte.

Als zweites Spiel im Test habe ich mich für den Valvue Klassiker Team Fortress 2 (TF2) entschieden. Dies weil es sich bei diesem Spiel nicht um ein MMO sondern um einen klassischen Shooter handelt. Die Logitech Gaming Software hat das Spiel zwar nicht auf Anhieb auf meiner Festplatte gefunden, als ich TF2 aber dann via Steam gestartet habe, erschien automatisch der passende Eintrag zu TF2. W,A,S,D auf die G600 zu legen ist sicher keine so gute Idee, aber folgende Tasten könnten Sinn machen :

  • G09 für Nachalden (Taste R)
  • G10 die letzte Waffe (Taste Q)
  • G18 für einen Klassenwechsel (Taste ,)
  • und die Ringfingertaste für Springen (UMSCHALT-Taste aka Shift-Taste)

Auch hier hat mir die G600 geholfen auf einem relativ stressigen Server länger zu überleben als dies sonst der Fall wäre. Die Tastenbelegung ist sicher eher minimalistisch und mit ein wenig mehr Aufwand hätte ich bei TF2 noch mehr aus der G600 rausgeholt wäre ich wegen Verbindungsproblemen nicht vom Server geflogen. Angespornt durch diesen Shooter – Erfolg probierte ich dann noch Left for Dead 2 (L4D2) aus, nicht zuletzt weil ich dieses Spiel lokal spielen kann und nicht wieder damit rechnen muss vom Server gekickt zu werden. Auch hier wurde das Spiel von der Logitech Gaming Software ohne Probleme erkannt, und sogar mit den richtigen Icon versehen. Für die Belegung der Tasten liefert die Logitech Gaming Software sogar ein paar Befehle ohne das ich irgendetwas konfigurieren musste. Meine Belegung für L4D2 sieht folgendermassen aus :

  • G09 ist Ducken (bereits in den Befehlen als „Duck“ vorhanden)
  • G10 Springen (bereits in den Befehlen als „Jump“ vorhanden)
  • G11 Mittlere Maustaste zum fokusieren mit dem Snipper Gewehr
  • G12 primäre Waffe (bereits in den Befehlen als „Select primary Weapon“ vorhanden)
  • G13 sekundäre Waffe (bereits in den Befehlen als „Select Pistol“ vorhanden)
  • G14 Item benutzen (bereits in den Befehlen als „Use Item“ vorhanden)
  • G15 Sprengstoff (bereits in den Befehlen als „Select explosive“ vorhanden)
  • G18 Medipack ((bereits in den Befehlen als „First Aid“ vorhanden)
  • G19 Schmerztableten (bereits in den Befehlen als „Select pain pills“ vorhanden)
  • Ringfingertaste ist Nachladen (bereits in den Befehlen als „Reload“ vorhanden)

Wie auch schon bei TF2 ging L4D2 viel flüssiger von der (Maus-Hand). Ich besitze zwar das auch G15 Keyboard auf dem ich die meisten L4D2 Befehle auch konfiguriert habe, erstaunlicherweise nutze ich aber lieber die Tasten auf der G600 Maus. Die Konfiguration war dank vordefinierten Befehlen auf der Logitech Gaming Software eine Sache von 5 Minuten.

Ich kann also abschliessend zu den Spiele-Tests mit der G600 nur noch einmal meine Frage von weiter oben wiederholen ; „Wieso heissen Mäuse mit Daumentasten automatisch MMO Mäuse“, wenn doch in allen Spielen ein massiver Mehrwert an Reaktion und Geschwindigkeit entsteht ?

Fazit
Logitech hat nun wirklich begriffen was wir Zocker wollen ! Software und Hardware sind perfekt auf Gamer-Bedürfnisse optimiert und ich würde mal sagen das die G600 ein weiteres mal beweist das Logitech nun wirklich auf Augenhöhe mit anderen Gaming-Hardwarehersteller wie Razer oder SteelSeries ist.
Mein Fazit zu der G600 ist darum recht kurz ; Ich werde meine z.T. recht teuren Gamingmäuse alle durch die G600 ersetzen und die G600 zu meiner primären Zockermaus machen. Ich hätte zwar noch ein zwei Verbesserungsvorschläge an Logitech (Gewichtregulierung, Bleuchtung aller Tasten, Treiber für andere OS), aber die G600 ist die beste Gamingmaus die ich je in meiner Hand halten durfte. Zu Guter letzt macht auch der relativ günstige Preis von CHF. 99.00 für eine GAMING-Maus die Anschaffung der G600 zu einer ziemlich schmerzlosen Angelegenheit. Normalerweise sind wir hier schnell in Bereichen von CHF. 120.00 und mehr.

Game-Fokus.CH Award für die Logitech G600 MMO Gaming Mouse

Game-Fokus.CH Bewertung: 9 Punkte von 10

Game-Fokus.ch Bewertung für Logitech G600 MMO Gaming Mouse
9 Punkte von maximal 10 möglichen Punkten.

Die G600 hat bei mir einen extrem guten Eindruck hinterlassen und darum bekommt die Maus bei mir fast das Maximum der Bewertung die wir hier zu vergeben haben. Abzüge gibt es nur wegen dem fehlenden Mac Treiber und der fehlenden Möglichkeit das Gewicht anzupassen, plus der Beleuchtung die nur die Daumentasten berücksichtigt. Ich hätte hier lieber ein wenig „krassere“ Beleuchtung gehabt.

Plus

  • Sehr gute Verarbeitung
  • guter Treiber
  • Dritte Maustaste für Ringfinger
  • Individuelle Beleuchtung
  • Liegt gut in der GROSSEN Hand.

Minus

  • Kein Mac / Linux Treiber vorhanden.
  • Nur für rechte Hand geeignet (ist mir persönlich aber lieber, da ergonomischer als Beid-Hand-Mäuse)
  • relativ grosse Maus
  • Keine Gewichtsanpassung
  • Nur beleuchtete Daumentasten sind fast ein wenig unauffällig
Die Logitech G600 MMO Gaming Mouse ist ab sofort in schwarz oder weiss zum Preis von CHF. 99.00 im gut sortiertem Fachhandel oder direkt über die Logitech Website erhältlich.

Technische Daten (vom Hersteller)

Systemvoraussetzungen

Garantie

  • 3 Jahre eingeschränkte Hardwaregarantie

Inhalt

  • Maus
  • Bedienungsanleitung
  • Garantieinformationen

Artikelnummer

  • Teile-Nr. 910-002872
  • Teile-Nr. 910-002865

Abtastung

  • Auflösung: 200–8200 dpi
  • Bildverarbeitung: 11,25 Megapixel/Sekunde
  • Max. Beschleunigung: 30 G*
  • Max. Geschwindigkeit: bis zu 4,06 m/Sek.*

Reaktion

  • USB-Datenformat: 16 Bit/Achse
  • USB-Signalrate: Bis 1.000 Signale/Sekunde
  • Energiesparmodus: deaktiviert

Gleitfähigkeit

  • Dynamischer Reibungskoeffizient: 0,09 µ (k)**
  • Statischer Reibungskoeffizient: 0,14 µ (s)**
  • Gesamtgewicht: 133 Gramm
  • Kabel: 15 Gramm

Strapazierfähigkeit

  • Maustasten (links/rechts/Mausrad): 20 Millionen Klicks
  • Füße: 250 km

Maße

  • Gewicht: 133 g (ohne Kabel)
  • Abmessungen: 118 mm x 75 mm x 41 mm
  • Kabellänge: 2 m

* getestet mit den beliebtesten Gaming-Mousepads aus Kunststoff und Textil. Tatsächliche Werte sind von der Oberfläche abhängig.
** gemessen auf einer Oberfläche aus Holzfurnier. Tatsächliche Werte sind von der Oberfläche abhängig.

20. April 2012

TEST – Star Wars: The Old Republic

Folgender Bericht wurde uns von unseren Freunden von Game-Fokus.ch zur Verfügung gestellt. Da MMORPG’s ja auch „nur“ virtuelle Welten sind, passt der Bericht hier recht gut rein, oder ?

Die wohl berühmteste Sci-Fi Geschichte der bekannten Welt, vom grössten Video-Game-Publisher dieses Planeten, als MMORPG…das hört sich  irgendwie an, also wolle da jemand die World of Warcraft Zocker, die des Zaubern und Monster erschlagen müde sind, in eine neue (virtuelle) Welt hineinlocken….und irgendwie fühlt es sich auch so an. Von der Anmeldung bis zum ersten wirklichen Eintauchen in die Welt der Sith und Jedi kommt mir das Eine oder Andere schon ein wenig bekannt vor. Ob Star Wars: The Old Republic (SWTOR) wirklich das Zeug hat den ungekrönten König und Mutter aller MMORPG’s das Wasser abzugraben, Ihr erfahrt es in diesem Bericht.

Historisches

Wenn man nicht ein angefressener Fan der Star Wars Geschichte ist, wird man von diesem recht komplexen Heldenepos wahrscheinlich nicht wirklich alle Zusammenhänge verstehen. Ich will hier aber auch nicht einen Aufsatz über die  sechs Teile der Star Wars Story schreiben, sondern beschränke mich hier auf das Spiel SWTOR 😉

  • LucasArts, deren Gründer George Lucas ist kündigte SWTOR im Oktober 2008 offiziell an.
  • Im Juni 2009 wurde der Presse an der  Electronic Entertainment Expo ein Trailer des Spiels und ein kleiner Ausschnitt aus dem Gameplay gezeigt.
  • Im Oktober 2009 konnte man sich auf der offizielle Website von SWTOR für den ersten Spieltest registrieren. Der Web Server ging kurz darauf in die Knie weil der Ansturm einfach zu gross war.
  • An der Electronic Entertainment Expo 2010 wurde ein weiterer Trailer von SWTOR gezeigt.
  • Seit Anfang Sommer 2010 durften dann die Ami’s SWTOR testen, weitere Kontinente folgten.
  • Auf der Electronic Entertainment Expo 2011 wurde ein weiterer Trailer präsentiert und
  • schliesslich erschien am  20. Dezember 2011 SWTOR in den USA und in  einigen ausgewählten europäischen Ländern.

Man kann sich also selber ausrechnen, dass SWTOR mind. eine dreijährige Entwicklungszeit hinter sich hat. In Tat und Wahrheit dürften es aber mehr sein da die Planung selber auch schon relativ viel Zeit in Anspruch nimmt. Gerüchten zufolge soll die Entwicklung von SWTOR an die 300 Mio USD gekostet haben. EA selber hat diese Gerüchte nie bestätigt und mitgeteilt das die Entwicklungskosten deutlich darunter liegen, ohne allerdings die Summe einzuschränken die für SWTOR wirklich ausgegeben wurde. Nach Aussagen von EA wird das Spiel ab 500.000 Abonnenten profitabel sein. Gemäss Berichten aus dem Internet sollen heute um die 350’000 Spieler gleichzeitig online sein und alleine über Weihnachten 2011 registrieren sich über 1 Mio neue Benutzer.

Die Story in der Übersicht
SWTOR spielt ein einer Zeit ca. 3’500 Jahre vor dem Aufstieg des allseits bekannten und beliebten Anakin Skywalker zum allseits bekannten und ungeliebten Lord Darth Vader. In der galaktischen Republik herrscht seit hunderten von Jahren Friede, Freundschaft, Eierkuchen und die tapferen Jedi Ritter achten peinlichst genau darauf das dies auch so bleibt.

Irgendwo in den unbekannten und dunklen Abgründen des Universums schmieden aber die Sith seit langer Zeit an einem fiesen Plan die ungeliebten Jedi’s endlich zu schlagen und das gesamte Universum zu beherrschen. Aus diesem Grund wurde im Geheimen eine grosses Sith-Imperium geschaffen das von dunklen Sith Lords angeführt wird. Mit einer gigantischen Flotte und einer Menge top-motivierten recht düsteren Soldaten startet der Imperator einen Überraschungsangriff und eroberte so innerhalb von kürzester Zeit jede Menge von Planeten im Outer Rim und entfesselte so  einen Krieg der die Galaxis bis ins tiefste Mark erschütterte.

Die blutige Eroberung, die Millionen ihr Leben kostete fand erst ein Ende als durch einen Trick der Sith Coruscant, der Regierungssitz der Republik eroberte wurde. Das Sith-Imperium befand sich nun klar im Vorteil und nötigte den Senat der Republik zur Unterzeichnung eines für die Republik sehr ungünstigen Friedensvertrag der die Verteilung der Planeten und bekannten Grenzen neu definierte, natürlich zu Gunsten der Sith.

Da die Sith nicht unbedingt dafür bekannt sind, ehrlich zu sein und sich an Abmachungen zu halten, kommt es trotz des Waffenstillstandes der im Vertrages von Coruscant geregelt ist immer wieder zu kleineren und grösseren Auseinandersetzungen zwischen den Sith und den Jedi. Eigentlich fehlt nur noch die offizielle Kriegserklärung um von einem wirklich offenen Krieg sprechen zu können.

Und genau hier logt man sich also in SWTOR ein und darf sich in den Wirren einer sehr unstabilen Galaxis entweder als dunkler Sith Lord oder als glänzender Jedi Ritter beweisen.

Gameplay
Gespielt wird SWTOR entweder als Jedi oder als Sith. Natürlich ist man nicht von Anfang an ein erhabener Meister, sondern muss sich durch diverse Quests durch-quälen bis man überhaupt mal von einem Meister als Schüler angenommen wird. Auf beiden Seiten kann man aus vier verschiedenen Klassen wählen. Je nachdem für was für einen Klasse man sich entscheidet, nimmt die Geschichte jeweils einen anderen Verlauf. Hier eine kleine Übersicht  der Klassen (ein Klick auf das jeweilige Bild bringt Euch übrigens auf die detaillierte Beschreibung der Klassen auf der SWTOR Website):

Gute Seite (Jedi)
Soldaten der Republik werden meist in kleinen, spezialisierten Trupps auf den gefährlichsten Schlachtfeldern der Galaxis eingesetzt. Es ist jedoch nichts Ungewöhnliches, dass ein Soldat den Feind auch allein angreift. Ob als Einzelkämpfer oder in Gruppen – die Mitglieder der republikanischen Sondereinheiten können ihre Gegner in jedem Fall einschüchtern.
So schlau und gerissen Schmuggler auch sein mögen, Überwachungsvideos verschiedener Raumhäfen und gesicherter Lagerhäuser haben sie auf frischer Tat ertappt. Diese Aufnahmen unterstreichen nur ihr Talent, sich beinahe jeder Situation anzupassen. Sie bewegen sich vorsichtig und geschickt durch feindliches Gebiet, doch wenn man ihnen auf die Schliche kommt, sei es beim Bluffen oder Glücksspiel, scheuen sie auch nicht davor zurück, sich allen Auseinandersetzungen mutig entgegenzustellen.
Die anmutigen Bewegungen des Jedi-Ritters sind eine wahre Augenweide. Jeder einzelne Moment zeigt die tiefe Hingabe, die hinter den unglaublichen Fähigkeiten des Jedi-Ritters steht. Obwohl der Jedi-Ritter ein Leben voller Schlachten und Abenteuer führt, ist Frieden und Pflichterfüllung die Maxime in seinem Herzen. Für einige mag das ironisch klingen, doch mit etwas mehr Einsicht erkennt man, dass es gerade die Demut der Jedi-Ritter ist, die sie so oft zu Helden macht.
In friedlicheren Zeiten hätten die Jedi-Botschafter sich vielleicht dazu verschrieben, das Wissen der Jedi zu bewahren oder der Republik als Abgesandter zu dienen. Als sich aber die Schatten des Imperiums ausbreiteten, traten die Jedi-Botschafter hervor, um sich der Dunkelheit an vorderster Front zu stellen.
Dünke Seite (Sith)
Kopfgeldjäger kommen und gehen in der ganzen Galaxis, wie sie wollen. Manche arbeiten alleine, andere in Gruppen. Auch wenn sie nicht selten Ziele in den Kernwelten verfolgen, so findet der größte Teil ihrer Arbeit im Outer Rim statt, wo sich misstrauische und schwer fassbare Ziele oft Verstecke suchen, um „vom Radar zu verschwinden“.
Bilder von Sith-Kriegern fangen ihre Leidenschaft für und Energie im Krieg ein. Mutige Lichtschwert-Taktiken und überraschende Ausbrüche ihrer Machtkräfte zwingen ihre Gegner in die Defensive, bis sie geschwächt sind und unbarmherzig vernichtet werden. Sie setzen das Lichtschwert stets aggressiv ein. Manche Sith-Krieger wählen auch einen Kampfstil mit zwei Schwertern oder andere unübliche Stile, um ihre Kampffähigkeiten zu unterstreichen.
Einsatzbilder von imperialen Agenten sind selten; durch ihre zahlreichen Verkleidungen und ihre tarnfähige Kampfausrüstung sind sie nur schwer auszumachen. Das Bemerkenswerteste an ihren Angewohnheiten, Mustern und Erscheinungsbildern ist, dass sie sie jederzeit ändern können. Viele der zuvor genannten Tätigkeiten erfordern einen hohen Grad an Täuschung und das Infiltrieren feindlicher Organisationen – darum kann man darauf wetten, dass sich Agenten gerade unter Feinden aufhalten, wenn sie mal nicht zu finden sind.
Die Zerstörungswut der Sith-Inquisitoren hinterlässt nur selten aufgezeichnete Bilder. Wenn der Zorn eines Inquisitors aber doch einmal auf Holo aufgenommen wurde, zeigen sich seine respekteinflößende Präsenz und beeindruckende Macht. Egal, ob der Inquisitor gekonnt mit dem Lichtschwert angreift oder gar den Machtblitz einsetzt, immer sprüht er geradezu vor tödlicher Energie.

Wie man anhand der verschiedenen Klassen sehen kann, empfiehlt es sich, zuerst einmal eine SWTOR Dissertation (wie diese hier 😉 zu schreiben bevor man sich überhaupt an einen Charakter heranwagt. Die Wahl der Klasse sollte man sich gut überlegen da man in dieser Klasse wahrscheinlich eine Menge Zeit am Computer investieren wird. Auf der SWTOR Website findet man folgendes zur Wahl der Charakteren : „…..sie sind Hunderte Stunden lang euer Spiegelbild im Star Wars™-Universum…..“ ich denke diese Zeitangabe ist nicht untertrieben. Man kann zwar bis zu 50 verschiedene Charakter erstellen, aber eben, Hunderte von Stunden wird man nicht einfach so aufgeben, hat man erst einmal angefangen SWTOR richtig zu spielen.

Nachdem man sich also entweder für die galaktische Republik oder das Sith Imperium entschieden, einen Charakter erstellt und sich eine Rasse für die eigene Figur in der Star Wars Saga ausgesucht hat, beginnt der Epos auf dem Planeten der zu der Klasse gehört die man ausgewählt hat. Insgesamt stehen momentan 17 verschiedene Planeten zur Auswahl von denen aber am Anfang aber „nur“ vier für den Spielstart benutz werden.

Der Einzelspielermodus ist mit bekannten RPG – Games vergleichbar : „Gehe dahin und mach DAS, unterwegs triffst Du auf neue Quest’s und solltest dann zusätzlich noch DIESES machen, wenn Du denkst am Ziel angekommen zu sein, ist da ein weiterer Hinweis zum nächsten Schritt des aktuellen Quest.  Jeder Quest gibt Erfahrungspunkte, je mehr Erfahrungspunkte Du hast umso weiter steigst Du in den Levels der Star War’s Welt auf. Zudem gilt es noch möglich viele Items zu sammeln und Geld zu machen um mit dem Geld wieder neue Items zu kaufen die Dich wieder stärker machen. Irgendwie erinnert mich das alles sehr an WoW, aber das habe ich ja schon in der Einleitung geschrieben. Der grösste Unterschied zu WoW sind sicher die Aufgaben die dank der Star Wars Grafik nicht so sehr an Monster und Zauberer erinnern, obwohl es diese in SWTOR auch gibt, aber hier ist alles ein wenig „peppiger“, frischer und sicher auch technischer. Zudem hat die die Geschichte, die sich nahtlos in die Star Wars Story einreiht überhaupt nix mit WoW zu tun. Wer sich im Star Wars Universum ein klein wenig auskennt wird sich hier viel einfacher zurecht finden als in der WoW Welt. Sehr verlockend finde ich persönlich die Star Wars Welt einmal aus der Sicht der Sith zu sehen. Bis dato erfuhr man ja relativ viel über die Jedis aber die Sith wurden meiner Meinung nach schon ein wenig vernachlässigt, hier schliesst SWTOR ganz klar eine große Lücke.

Evt. klingt die Beschreibung des Einzelspielermodus von SWTOR weiter oben ein wenig banal, aber so sind halt RPG halt einfach nun mal. Ob Skyrim, Reckoning, WoW oder eben SWTOR diese Spiele gehören alle dem RPG Genre an und darum sind sich sich diese Spiele alle so ähnlich. Man muss dazu aber schon sagen, SWTOR ist ausserordentlich komplex und umfangreich. Je nachdem mit was für einem Charakter Ihr spielt, welche Welt Ihr besucht, welche Reihenfolge Ihr wählt,  die Story wird immer anders sein. Die Möglichkeiten sind enorm und die virtuelle Welt von SWTOR ist unüberschaubar gross. Von dem her ist Abwechslung garantiert, auch wenn das Gameplay halt „nur“ ein RPG ist.

Multiplayer
Selbstverständlich ist der besondere Reiz an einem MMO nicht alleine spielen zu müssen, sondern mit vielen anderen Spielern gemeinsam auf den Servern seine Zeit totzuschlagen. Andere Spieler wird man in jedem Modus von SWTOR  antreffen.

  • Story-Modus
    Auch wenn der Story-Modus eigentlich für einen Spieler gemacht ist, kann man Quest’s  zusammen mit anderen Spielern erledigen. Wenn man gerade schön alleine am Feinde bekämpfen ist, kann es durchaus vorkommen dass andere Spieler zur gleichen Zeit den selben Quest’s zu erledigen haben.  Meistens organisiert man sich dann spontan zu einer losen Gruppe und bekämpft ohne jegliche Absprache gemeinsam die Feinde. Ganz Faule können auch einfach warten, bis ein Spieler auftaucht der den gleichen Quest zu erledigen hat und dann einfach hinterher spazieren. Die Feinde werden so von den anderen Spieler erledigt und man muss eigentlich nur noch die Belohnungen einsammeln. Spannend ist das zwar nicht und Erfahrungspunkte kriegt man dafür auch deutlich weniger, aber man wird auch so irgendwie ans Ziel kommen.
  • Gruppen
    In der Gruppe erhöhen sich die Chancen, schwierige Missionen einfacher zu erledigen. Sobald man einen paar Missionen alleine abgeschlossen hat,  besteht die Möglichkeit einer Gruppe beizutreten oder selber eine Gruppe zu gründen. Eine Gruppe besteht aus maximal vier Spielern, wobei der eigene Gefährte bereits als Spieler zählt (wenn also zwei Spieler je einen Gefährten mit sich führen,  werden in einer Gruppe zwei MENSCHEN spielen).  Was mit Beute passiert die man gemeinsam in einer Gruppe gefunden hat, entscheidet der Gruppenanführer. Es bestehen folgende Optionen :

    • Jeder gegen Jeden: Die Beute bekommt der, der sie zuerst findet
    • Abwechselnd: Die Gruppenmitglieder erhalten abwechselnd die Beute
    • Beutegrenze: Es wird festgelegt, bei welchem Beute-Qualitätstyp eine Verlosung stattfindet.
    • Bei einzigartiger Beute wird darum gewürfelt.
  • Gilden
    Selbstverständlich  existieren in SWTOR  auch Gilden. Diese kann man mehr oder weniger als „Club“  verstehen,  in dem sich Gleichgesinnte finden.  Gilden helfen soziale Kontakte aufzubauen oder auch grössere Angriffe zu organisieren, die dann wieder aus vielen verschiedenen Gruppen bestehen können, um gemeinsam für das gleiche Ziel kämpfen.
  • Spieler gegen Spieler
    Es gibt in SWTOR spezielle Kriegsgebiete in denen es möglich ist, gegen andere Spieler zu kämpfen. Normalerweise werden natürlich Sith gegen Jedi  kämpfen, aber es ist auch möglich Duelle innerhalb der gleichen Fraktion durchzuführen ( Trainingsduelle).

    • PvP-Territorien der offenen Welt
      Diesen Modus konzentriert sich mehr auf  Guerillakämpfe.  Es geht hierbei darum eine Basis der gegnerischen Fraktion zu erobern. Ist man erfolgreich kann die gegnerische Gruppe das eroberte Gebiet aber jederzeit zurück erkämpfen.
    • Kriegsgebiete
      Es gibt mehrere Sektoren in der SWTOR  Galaxis wo Jedi’s und Sith  versuchen Territorien zu sichern.  in diesen Schlachtfeldern kaum alleine oder in Gruppen gekämpft werden.

Waffen
Was für Waffen Ihr in SWTOR zur Verfügung gestellt bekommt, hängt von der jeweiligen Klasse ab mit der Ihr spielt. Hier eine kleine Übersicht der Kriegswerkzeuge :

Schweres Blastergewehr der Soldaten der Republik.
Schnellfeuerblaster der Schmuggler.
Lichtschwert der Jedi Ritter.
Doppel-Lichtschwerter der Jedi Botschafter.
Blaster der Kopfgeldjäger.
Lichtschwerter der Sith Krieger.
Blastergewehre der imperialen Agenten.
Doppel-Lichtschwerter der Sith-Inquisitoren.

Diese Übersicht zeigt aber nur einen kleinen Teil der Waffen die man in SWTOR zur Verfügung hat. Welche Waffen man im Endeffekt sein Eigen nennen kann, hängt nicht nur von der Klasse ab, sondern auch von den Quests die man löst plus dem Weg den man einschlägt. Beim Sith-Inquisitor z.Bsp. startet man mit einem „Einzel-Lichtwert“. Je nachdem ob man sich ab Level 10 für die Laufbahn als Hexer (Einzellichtschwert) oder Attentäter (Doppellichtschwert) entscheidet, variieren die Waffen innerhalb der Klasse wieder. Von jeder einzelnen Waffe gibt es dann auch wieder verschiedene Varianten plus kann man zusätzlich noch seine ganz eigene persönliche Waffen zusammen-schustern. Zu diesem Zweck muss man auf der Werkbank seine Waffe mit geeigneten Items ausrüsten die man überall im SWTOR finden kann.

Fahrzeuge
Zum normalen herum-gelatsche kann man in SWTOR diverse Fahrzeuge nutzen. Die einfachste Form der Fahrzeuge sind die Taxis die auf jedem Planeten zur Verfügung stehen.

Neben den Doppelsitzer (in denen aber trotzdem nur eine Person herumkurven kann) sind auch Einsitzer verfügbar. Allerdings kann man mit den Taxis nicht nach Lust und Laune auf den Planeten herumflitzen. Die Routen der Taxis sind vordefiniert und man kann nur von einem Taxi-Punkt zum nächsten damit fliegen. Aber immerhin, ersparen einem die Taxis eine Menge Zeit die man sonst mit herumlaufen verbringen müsste.

Nach Abschluss des Klassenquests auf der Hauptwelt sind zu den Taxis dann auch noch Raumschiffe verfügbar mit denen man in der Galaxis herumfliegen und damit auch kämpfen kann. Die Raumschiffe sind wieder von der jeweiligen Klasse abhängig. Hier eine Übersicht der momentan verfügbaren Raumschiffe.

Kuat Drive Yards (KDY) D5-Mantis-Patrouillenschiff,
steht dem Kopfgeldjäger zur Verfügung.
Imperialer Abfangjäger der Fury-Klasse,
steht dem Sith-Inquisitor zur Verfügung.
Rendili Hyperworks BT-7 Thunderclap,
steht dem Soldaten zur Verfügung.
X-70B Phantom,
steht dem imperialen Agenten zur Verfügung.
Corellianischer leichter XS-Frachter,
steht dem Schmuggler zur Verfügung.
Corellianische leichte Korvette der Defender-Klasse,
steht dem Jedi-Botschafter und dem Jedi Ritter zur Verfügung.

Die Raumschiffe sind auch das Zuhause der eigenen Crew. Die Crew kann man übrigens anweisen Material, Geld oder was auch immer zu sammeln, während dem man selber die Quests löst. Es handelt sich bei der Crew aber nicht um richtige Menschen die in SWTOR mitspielen sondern um KI’s die fest an den eigenen Charakter gebunden sind.

Sound und Grafik

Als Erstes  muss man in Bezug auf Sound sicher einmal die wunderbare Vertonung der Charakteren erwähnen. Alles ist in Deutsch und man muss hier nicht wirklich lesen wenn die NPC jeweils die neusten Missionen erklären, sondern man hört alles in einwandfreier deutscher Sprache die auch aus einem Hollywood Film kommen könnte. In Anbetracht der vielen NPC die im Spiel erscheinen ist alleine schon dies eine Wahnsinns-Leistung des Herstellers. Die Dialoge sind hierbei nicht so „hölzern“ wie z.Bsp. bei Skyrim oder Reckoning sondern recht dynamisch. Die Figuren bewegen sich in den „Erzähl-Sequenzen“ und ab und an kommt es sogar zu kleineren Showdowns. Die Musik ist genau das was man von Star Wars erwartet. Von dem her sicher keine Überraschung, aber der Sound ist qualitativ gut gemacht und stört nicht, sondern unterstreicht die Dramatik in den einzelnen Szenen.

Die Grafik wurde vom Hersteller extra nicht auf High-Tech getrimmt, schliesslich will man ja so viele Leute wie möglich auf den Servern haben. Insofern kann SWTOR nicht mit aktuellen Gaming-Brüllern wie Skyrim oder BF3 mithalten, aber das will und soll es auch nicht. Alles in allem gefällt mir persönlich der Comic-Ähnliche Stil von SWTOR recht gut. Details sind genug vorhanden und für Abwechslung in der Grafik, bzw Landschaft ist auch gesorgt.

Steuerung
Ihr könnt  Euch sicher vorstellen, dass aufgrund der umfassenden Möglichkeiten die einem SWTOR bietet, der Protagonist nicht mit zwei, drei Tasten plus ein bisschen Mausgeklicke angewiesen werden kann die richtigen Dinge zu tun. Ich muss ehrlich gestehen, am Anfang hatte ich recht Mühe mit der Steuerung. Vor allem die Tatsache das man mit der rechten Maustaste die Richtung des Protagonisten steuert plus damit zusätzlich bestimmt welcher Feind niedergemetzelt wird machte es mir nicht einfach aus allen Kämpfen als Gewinner hervorzugehen. Nach ein paar Stunden in SWTOR hat sich das aber gelegt und mittlerweile habe ich die Steuerung relativ gut im Griff. An und für sich hält sich SWTOR ziemlich genau an die übliche Steuerung die in MMORPG so zu finden sind. WASD für die Richtung, Zahlentasten für die speziellen Funktionen wie Machtblitz etc. und diverse andere Buchstaben um Menu’s aufzurufen, die aber alle auch via einem Mausklick erreicht werden können. Hier eine Übersicht der SWTOR Steuerung wie sie standartmässig eingestellt ist. Selbstverständlich kann man die Steuerung auch anpassen, allerdings nur die Tastatur, nicht aber die Maus.

Bewegen W/A/S/D + Pfeiltasten
Seitwärts Q/E
Feind anvisieren Linksklick auf Feind
Befehle für Angriff und Unterstützung 0 – 9, ‚ß‘ oder ‚´‘
Interface ein-/ausblenden ALT + Y
Gefährten-Befehle STRG + 1 – STRG + 0
Fallengelassene Beute oder Gegenstand aufnehmen Rechtsklick auf markierten Bereich
Charaktermenü C
Inventar I
Fähigkeiten P
Missionslogbuch L
Sozialfenster O
Gilden G
Spielmenü ESC
Kundendienst CTRL + #
Sagen /S
Rufen /Y
Flüstern, um einem anderen Spieler eine private Nachricht zu senden /W und dann den Namen des Spielers eingeben
Allgemeiner Chatkanal /ALLGEMEIN or /1
PvP-Chatkanal /PVP or /2
Handelschat-Kanal /HANDELN or /3
Nur mit Gruppenmitgliedern chatten /P
Nur mit Gildenmitgliedern chatten /G
Spieler suchen /WER und dann den Namen des Spielers eingeben

Fazit für Gamer
Als Erstes hier der Hinweis das dieser Review nicht vollständig ist ! Die Varianten und Möglichkeiten in SWTOR sind einfach zu umfangreich als das man darüber einen Testbericht schreiben könnte der Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Wer sich genau über SWTOR informieren will bevor losgelegt, soll sich die SWTOR Website anschauen. Da werden sehr viele Informationen auf eine  Art und Weise präsentiert, die eigentlich keine (oder sehr wenige) Fragen offen lassen sollte.

Ein tieeeefer Blick in das Spielehandbuch und das Holonetz von SWTOR empfehle ich hier unbedingt ! Ich weiss, dass ist nicht der Style den die meisten von uns Zocker pflegen, aber hier lohnt es sich ausnahmsweise einmal ein Handbuch zu lesen BEVOR man das Spiel beginnt. Angenehm empfinde ich zudem die Pflege der Spieler die EA einem hier zukommen lässt. Hat man z.Bsp. Level 10 erreicht, dass ein entscheidender Wendepunkt in jeder SWTOR Karriere ist, kriegt man automatisch eine Email in der einem genau beschrieben wird für was man sich auf dem weiteren Weg entscheiden kann und was für Möglichkeiten einem geboten werden. Nun ja bei SWTOR kostet ja schliesslich nicht nur die Box Geld, sondern man muss monatlich noch was abdrücken damit man weiterhin auf den Servern weiterspielen darf. Da darf man auch was verlangen für’s Geld, oder ?-)

Nun aber zum Fazit und als erstes gleich die Punkte die mir an SWTOR überhaupt nicht gefallen haben :

  • Die KI ist grotten-dämlich !
    Wenn man z.Bsp. genüsslich einen Feind niedermetzelt, stehen seine Freunde die sich nicht gerade in unmittelbarer Nähe des Opfers befinden einfach da und tun als passiere da nichts was sie angeht. Ziemlich dumme Einstellung finde ich, da die Typen die da einfach nur dumm rumstehen die Nächsten sind die eines auf die Kappe kriegen werden.
    Genau gleich verhält es sich wenn man an den Leuten vorbei läuft. Leute ich bin ein Feind und ihr müsst mich kriegen ! Aber solange ich einen Abstand von ca. 10 Meter einhalte, kann ich an den Leute einfach vorbei spazieren obwohl mich die Typen sehen müssen, ich sehe sie ja schliesslich auch.
  • Die toten Feine stehen einfach wieder da
    Ja gut, ich weiss das ich nicht der Einzige bin der auf den Servern von SWTOR spielt, aber wenn ich einen Feind niedergeschlagen habe, einen kleinen Spaziergang mache und zu derselben Stelle zurück kehre, stehen die einfach wieder da als ob nichts geschehen wäre….hmmmmmm…wenn man es also sehr ungeschickt anstellt kann man die Hunderte von Stunden einfach damit verbringen die genau gleichen Feinde wieder und wieder nieder zu knüppeln.
  • Die Anmeldung klappt erst wenn man ein „Abo“ abgeschlossen hat.
    Klar verstehe ich auch diesen Punkt, ABER ; Ich kaufe mir ein Spiel in einer Box und darf es erst spielen wenn ich ein Abo abschliesse bei dem ich einwillige das ich weiterhin Geld an den Hersteller bezahlen werde, obwohl im Packet schon ein paar Wochen Spielzeit inbegriffen ist ?
Aber mal abgesehen davon bietet SWTOR dem MMORPG Spieler von Welt einiges das dieses Spiel sehr attraktiv macht :
  • Ständig neue Updates die die Welt von SWTOR kontinuierlich erweitern.
  • Eine vorbildliche Benutzerpflege und sanfte Einführung in die Welt des virtuellen Star Wars.
  • Eine sehr umfangreiche und schöne Website die einem hilft das Spiel zu verstehen.
  • Eine unglaublich grosse Welt mit unzähligen Möglichkeiten Star Wars genau so zu spielen wie man es schon immer wollte.
  • Komplexität und Umfang von gigantischem Ausmass.
  • Ein ansprechendes und anpassbares GUI das einem wirklich hilft die Komplexität zu meistern.
  • Gute Grafik und ausgezeichnete Vertonung in Deutsch.
Wenn Du an MMORPG Spielen interessiert bist MUSST Du SWTOR spielen. Ich empfehle dieses Spiel allen Leuten die sich bewusst sind auf was sie sich einlassen werden und die auch bereit sind, über einen längeren Zeitraum Geld an den Hersteller zu bezahlen damit sie weiter spielen können. Der Story Modus ist sehr gut gemacht und auch die Multiplayer Funktionen lassen keine Wünsche offen. Wahrscheinlich ist SWTOR zur Zeit das beste MMORPG Spiel das auf dem freien Markt erhältlich ist !

Bei einer Benotung von 1-6, wobei 6 das Beste ist, gebe als Zocker SWTOR eine 5.5

Fazit für Eltern
Liebe Eltern, schon mal was von World of Warcraft gehört ? Noch nie einen Film im TV gesehen in dem World of Warcraft süchtige Jugendliche schildern wie sie nur noch WoW gespielt haben und alle sozialen Beziehungen und die Ausbildung massiv vernachlässigt haben ? Nun ja, wenn nicht, dann checkt mal schnell Google ab indem Ihr einfach die Suchworte “ wow süchtig “ eingebt.  SWTOR ist im Grunde genommen genau dasselbe. Auch hier steckt ein Riesenpotential süchtige Jugendliche heran-zu-züchten die sich einen Dreck um ihre richtige Umwelt scheren. In genau diesem Punkt sehe ich persönlich die grösste Gefahr von SWTOR. Die Gewalt in diesem Spiel hält sich einigermaßen in Grenzen. Klar muss man diverse Feinde töten, aber Blut spritzt keines herum und die Umsetzung der Gewalt wurde auf Comic-Level herunter-gedrosselt. Als Eltern sollten man auf alle Fälle ein Höchstmass an SWTOR pro Woche festlegen und diese Vereinbarung mit seinen Kindern verbindlich treffen bevor man den lieben Kleinen das Spiel erlaubt. Im Endeffekt kostet das Spiel auch weiterhin Geld, mit der Anschaffung der Box ist es keinesfalls getan. Momentan kostet SWTOR pro Monat CHF. 19.99 oder für sechs Monate CHF. 99.99. Denkt daran wenn Ihr Euren Kinder SWTOR erlaubt, dieser Betrag muss ja auch jemand bezahlen…!

Die PEGI Empfehlung für SWTOR lautet ab 16 Jahren und die USK Empfehlung für SWTOR  lautet ab 12 Jahren.
SWTOR propagiert auf ihrer Website das dass Spiel von USK ab 12 Jahren freigeben ist (von der PEGI Empfehlung fehlt auf der Website jeder Spur). Von der Gewalt her muss ich sagen das man das Spiel auch Jugendlichen ab 12 Jahren zumuten kann. In praktisch allen Filmen die ab 12 Jahren freigegeben sind sieht man mehr Gewalt als in SWTOR. Aber wie oben schon geschrieben. SWTOR bekommen meine Kinder nur wenn vorher eine verbindliche Abmachung getroffen wurde wie lange pro Woche meine Kids dieses Spiel zocken dürfen. Unter 12 Jahren wird bei uns Zuhause SWTOR aber sowieso nicht gespielt.
27. Februar 2012

Kaffeeklatsch Location für den 02.03.2012

Sale Leute

Ende Februar ist die Schweiz in Secondlife ja tot. Von dem her hat die Community beschlossen, dass wir uns in Zukunft für den Kaffeeklatsch jeweils an einem anderen Ort in Secondlife oder in einem anderen Grid treffen.

Für den 02.03.2012 ist Teak unser Gastgeber.

Wir treffen uns darum am 02.03.2012 so ungefähr, ca. mehr oder weniger um die 22:30 unter folgender SLURL :

http://maps.secondlife.com/secondlife/Snowlion%20Mountain/229/237/26

Eingeladen sind alle die Zeit und Lust haben 😉

See ya there folks,
take care and
HAVE FUN
Teak & Cypher